Ein kompakter Überblick sich auf dem weltweit größten E-Commerce-Marktplatz zu vertreten mit Wiebke Theuer

Erfolgreich auf Amazon in 7 Schritten

Etwa 54 Prozent aller Produktsuchen beginnen auf Amazon. Wer als Online-Händler heute noch nicht auf dem weltweit größten E-Commerce-Marktplatz vertreten ist, sollte sich also fragen, ob er nicht etwas verpasst hat. Die gute Nachricht: Es ist noch nicht zu spät! In diesem kompakten Überblick findest Du die wichtigsten Punkte.


 

Schritt 1: Bist Du Seller oder Vendor?

Jeder kann Seller auf Amazon werden. Zum Vendor Programm wird man jedoch eingeladen. Vor allem große Marken, Hersteller und Großhändler dürfen mit dieser Einladung rechnen. Dann muss man sich entscheiden: Bleibt man Seller und somit unabhängig, flexibel, regelt Verkauf, Versand und Logistik seiner Produkte eigenständig, behält die Preishoheit und pflegt selbst den Kundenkontakt? Oder wird man Vendor und verkauft seine Ware an Amazon, gibt Verantwortung über Marketing, Verkauf und Logistik zum Teil ab und erhält dafür das Vertrauenssiegel „Verkauf und Versand durch Amazon“? Auch der Wechsel vom Vendor zum Seller ist möglich und wird immer häufiger beobachtet. Beides hat Vor- und Nachteile und es ist ratsam, sich intensiv mit dem Thema zu befassen.

Schritt 2: Lege ein Produktportfolio für Amazon fest!

Gratuliere, Du hast Dich entschieden, Deine Produkte auf Amazon zu verkaufen! Aber welche eigentlich? Für die Wahl des Warenportfolios gibt es zwei Möglichkeiten: Wenn Du sehr viele homogene Produkte hast, betreibe pro Produkt wenig Aufwand, erstelle synergetischen Content und halte Dein Werbebudget gering. Möchtest Du eher individuelle und einzigartige Produkte verkaufen, investiere mehr Zeit und Geld in jedes Produkt auf SEO- und SEA-Ebene und erhöhe deine Conversion mit Premium Produkt- und Markendarstellungen wie A+/EBC. Zudem lohnt es sich, zuvor eine Produktanalyse zu machen, welche Artikel sich auf einer Plattform wie Amazon am vielversprechendsten verkaufen lassen könnten. Wichtig für (potenzielle) Vendoren ist vor allem zu prüfen, ob ihr Produkt schon von anderen Marktplatzhändlern auf Amazon verkauft wird und sich dann zu überlegen, ob sie in den Preiskampf einsteigen oder ein für Amazon exklusives Produkt verkaufen möchten.

Schritt 3: Deine Produkte müssen gefunden werden!

Deine Produkte sind bereit zum Verkauf. Unter Tausenden von ähnlichen Artikeln müssen sie nun nur noch gefunden werden. Das schaffst Du vor allem mit SEO Content. Verbinde relevante Suchbegriffe mit Produkteigenschaften zu einem aussagekräftigen Text. Wenn Du ein Fitnessgerät verkaufst, im Text aber nur von „Mr. Muscle“ sprichst und nicht 1 Mal das Wort „Fitnessgerät“ im Titel, in den Bullet Points oder Backend Keywords verwendest, ist es sehr unwahrscheinlich, dass Dein Produkt gefunden wird. Oder nehmen wir das Beispiel Lampe vs. Leuchte. Was viele nicht wissen: Was wir alltäglich als Lampe bezeichnen, ist eigentlich eine Leuchte. Wer also nun eine Wohnzimmer-Leuchte verkauft und das Keyword Wohnzimmer-Lampe nicht im Content integriert, wird nicht gefunden. Der Grad zwischen Marketing-Sprech, Kunden-Sprech und Jura-Sprech ist schmal!

Schritt 4: Pflege Produktdetailseiten so liebevoll wie Deine Website!

Nachdem Du Deinen Content (Titel, Bullet Points, Produktbeschreibung, Backend Keywords) optimiert hast, sind noch folgende Punkte zu beachten: Verwende ausschließlich hochwertiges Bildmaterial. Sorge für einen exzellenten Kundenservice und betreibe Rezensionsmanagement. Stelle sicher, dass Dein Lagerbestand gefüllt ist. Und überlege Dir, ob Du mit erweiterten Markeninhalten wie A+ oder EBC Deinen Kunden nicht ein noch besseres und vor allem ästhetisches Einkaufserlebnis schenken möchtest.

Schritt 5: Nutze Amazon Advertising effizient!

Erst wenn Deine Produktdetailseite picobello ist, macht es Sinn, Dir eine SEA Strategie zu überlegen und Werbung auf das jeweilige Produkt zu schalten. Wie jemand, der ein Start-up gründet, müssen auch Amazon-Werber erst einmal ernten, um zu säen. Der Invest ist groß, der Output (noch!) klein. Doch je mehr Du Kampagnen optimierst, je weiter wird der Verkauf gepusht und je stärker wird die Sichtbarkeit. Wichtig ist eine zum Produkt passenden SEA-Strategie, egal ob es ein neues oder reifes Produkt ist, Du abverkaufen, Werbung für deine Marke machen oder Konkurrenten angreifen möchtest.

Schritt 6: Messen. Auswerten. Optimieren.

Jetzt heißt es KPIs messen, auswerten und anhand der Ergebnisse die Werbestrategien optimieren. Ist die Klickrate hoch, die Conversion aber klein, passt irgendetwas noch nicht. Arbeite dran! Behalte daneben auch deinen SEO Content im Blick und aktualisiere ihn von Zeit zu Zeit.

Schritt 7: Stillstand bedeutet Rückschritt.

Der Wettbewerb schläft nicht. Es gibt viele Möglichkeiten, Dein Amazon-Geschäft auszubauen: Auf den internationalen Markt gehen, das Produktportfolio erweitern, ein neue, möglicherweise Amazon exklusive Produktlinie vermarkten, einen Brand Store erstellen, das Markenimage ausbauen, Synergieeffekte zwischen Website und Amazon herstellen, Cross- und Up-Selling betreiben, externen Traffic gewinnen, Display Advertising ausprobieren und und und …

Fazit:

Das war ein kleiner Überblick. Ob nur Content-Optimierung oder das volle Programm: Als vertrauensvoller Partner berät und begleitet dich ameo gern bei allen Schritten!

 

 

Unsere Expertin Wiebke Theuer, Content Managerin bei ameo GmbH

Über Wiebke Theuer

Wiebke Theuer ist Content Managerin bei ameo und für das Thema SEO zuständig. ameo ist eine führende Spezialagentur für Amazon Optimierung. Mit viel Know-how, langjähriger Erfahrung und vor allem Herzblut entwickeln unsere Experten in den Units Client Growth, Content Marketing, Performance Marketing und Analytics individuelle Maßnahmen für unsere Kunden, um auf Amazon zu wachsen. Mit dieser Leidenschaft konnten wir schon Marken wie Ritter Sport, eos, Fackelmann und SodaStream begeistern.